Abbazia di Farfa

Nur wenige Kilometer von unserem Haus entfernt finden Sie mit dem uralten Kloster im Örtchen Farfa eine bedeutende Sehenswürdigkeit. Das Kloster wurde erstmals bereits um 360 n. Chr. errichtet, später abgerissen und im 6. Jh. wiedererbaut. Es gilt nach Montecassino als das zweitälteste Benediktinerkloster der Welt. Die Abbazia di Farfa errang vor allem im Mittelalter große Bedeutung, da sie über bedeutende Pfründe verfügte und eine wichtige Rolle auf der Handels- und Wallfahrtsroute nach Rom spielte. Wer von Norden kommend in die ewige Stadt reiste, machte hier zum letzten Male vor Roms Toren Station.

Die Kirche

Das Zentrum des Klosters, das ebenfalls besichtigt werden kann, ist die wunderschöne mittelalterliche Kirche, in der schon mehrere Päpste (wie S. Johannes XXIII. und S. Johannes Paul II.) Messen feierten. Es ist ein weihevoller Ort mit wertvollen Cosmatenböden und sehr gut erhaltenen Wandfresken. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Informationen über das Kloster erhält man auf der Internetseite des Kosters Farfa!

Der Ort

Farfa ist ein kleines beschauliches Dörfchen, das noch genau so aussieht, wie zu seinen Gründungszeiten im frühen Mittelalter. Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein! Durch die malerischen Gassen zu schlendern, einen Espresso bei Eugenio in der "Bar Lupi" zu trinken oder nebenan bei seinem Vater Tito, einem früheren Fernsehkoch, eine leckere Pasta zu essen (Tagliatelle, hmmm...), in den kühlen Mauern der alten Kirche zu sitzen oder über den kleinen Sonntagsflohmarkt zu streifen, hat geradezu meditativen Charakter. Sehr empfehlenswert! (Hier noch eine weitere Internetseite über den Borgo di Farfa.

Einkaufen in Farfa

Zum Kloster gehört neben einem neuen Cafe im Klosterinnenhof auch ein Klostershop, in dem Kräuter, Öle, Seifen und allerlei stilvolle Besonderheiten der Region erworben werden können. Daneben gibt's in den malerischen Gassen von Farfa eine Reihe kleiner Geschäfte, die Backwaren, Schmuck u.ä. anbieten. Nicht zuletzt soll das Textilgeschäft von Gustavo Scipioni erwähnt werden, in dem man Tischdecken, Hand- und Trockentücher mit landestypischen altitalienischen Mustern erstehen kann. Ein absoluter Geheimtipp! Auch Gustavo, der das 1934 von seiner Mutter gegründete Geschäft führt, informiert auf seiner Internetseite über sein Sortiment, das er teils bis nach Amerika liefert.

 
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